Unser Zuhause

 

Die Räumlichkeiten für die Kindertagespflege befinden sich in unserem rauchfreien Haus in Angelbachtal, Hildastraße 27.

Es handelt sich dabei um ein Zweifamilienhaus, wobei die untere Wohnung beinahe komplett für die Betreuung verwendet wird.

Es stehen somit eine Küche, eine Toilette, ein Ruheraum, ein Spielzimmer und ein Bastelzimmer zur Verfügung.

Alle Zimmer sind mit Laminat ausgelegt und kindersicher und kindergerecht ausgestattet.

Die Wohnung im Oberen Stock kann zwar bei Bedarf jederzeit mitbenutzt werden, ist aber durch einen Treppenschutzgitter abgesichert.

In unmittelbarer Nähe, befinden sich mehrere Spielplätze mit Sandkasten und vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten und sind mit unserem „Bollerwagen“ gut und schnell zu erreichen.

Mein Mann, der seit 1.4.2013 nicht mehr berufstätig ist, kümmert sich als leidenschaftlicher Hobbykoch um das leibliche Wohl und kocht jeden Tag frisch und kindergerecht.

Unser kleiner Floh (Terrier Mischling) ist eine ganz ganz liebe, (nicht haarend) und sollte als Familienmitglied akzeptiert werden.

 

 

 

 

Meine Betreuungszeiten

 

Die Betreuungszeit ist von Montag – Freitag (nur an Werktagen)

zwischen 6:00Uhr – 18:00Uhr

Die Betreuung zu anderen Uhrzeiten oder an Wochenenden ist grundsätzlich möglich, muss aber individuell vereinbart werden.

 

 

 

 

 

Aufgaben/Ziele

 

Als wichtigstes und oberstes Ziel, sehe ich die Aufgabe, den Kindern das Gefühl zu geben, das sie bei mir sicher, geborgen und auch willkommen sind.

Jedes Kind ist einzigartig und gerade die ersten Lebensjahre sind sehr wichtig, für die Prägung  der eigenen Persönlichkeit.

Die Unterstützung zur Entwicklung eigener Vorlieben, Selbstvertrauen, persönliche Stärken, Fähigkeiten und Interessen der Kinder, stehen dabei im Vordergrund.

Deshalb möchte ich die Eltern bei der Förderung und Erziehung ihrer Kinder unterstützen, eine vertrauensvolle und zuverlässige Betreuung bieten, damit sie beruhigt ihren Verpflichtungen nachgehen können.

 

 

 

 

Besonderen Wert lege ich dabei auf folgende Schwerpunkte:

  • Soziale Entwicklung
  • Emotionale Entwicklung
  • Sprachliche Entwicklung
  • Grob- und Feinmotorik
  • Selbständigkeit
  • Kreativität
  • Umwelt und Natur
  • Sauberkeit und Hygiene
  • Umgang mit Farben, Formen und Zahlen

 

Dies wird von mir gefördert durch:

  • Gemeinsames Spielen
  • Singen, Tanzen
  • Basteln , Malen, gestalten
  • Kinderbücher anschauen und vorlesen
  • Spaziergänge in die Natur
  • Kontakt mit anderen Kindern (Spielplatz)
  • Gegenstände nach Farben zuordnen und zählen
  • Anleitung zur Toilette gehen (Hände waschen)

 

Anregungen und Wünsche der Eltern werden beachtet und soweit möglich im Tagesablauf berücksichtigt.

 

 

 

Die Eingewöhnungsphase

 

Die Eingewöhnungszeit ist für das Kind, die Eltern und für die Tagesmutter

außerordentlich wichtig und wohl auch der kritischste Abschnitt der Tagespflege

Der Übergang aus der Familie in die Tagespflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung, denn es muss sich plötzlich einer neuen Umgebung anpassen und eine Beziehung zu fremden Personen aufbauen.

Diese Veränderungen können für das Kind mit erheblichem Stress verbunden sein.

Kinder im Krippenalter sind damit sehr oft überfordert wenn sie diese Umstellung

ohne Unterstützung durch ihre Eltern bewältigen müssen.

Deshalb sollten sich die Eltern Zeit für diese Eingewöhnung lassen.

Das erste Treffen dient lediglich dem gegenseitigen kennen lernen.

Hier erfahre ich auch von bisherige Gewohnheiten des Kindes, eventuelle

Krankheiten oder Entwicklungsauffälligkeiten.

In den ersten Tagen sollte das Kind von Mutter, Vater oder einer anderen Bindungsperson begleitet werden.

So fühlt sich das Kind nicht sofort alleingelassen und hat jederzeit die Nähe zu einer bekannten Bezugsperson.

Im Laufe der Zeit(3-6 Tage) wird sich diese Person immer mehr im Hintergrund halten und so dem Kind weiterhin das notwendige Gefühl von Sicherheit geben.

Erst, wenn sich das Kind von mir trösten und beruhigen lässt, sehe ich die Eingewöhnungsphase als beendet an.

Besonders Hilfreich in dieser Zeit ist, wenn sie dem Kind einen Gegenstand von zu Hause mitgeben, an dem das Kind sehr hängt.

Da kann ein Kuscheltier, ein Schnuffeltuch oder etwas anderes sein

 

Regeln und Rituale

 

Regeln sind die Basis für jedes geordnete Miteinander.

Das gilt für die Kleinsten bis zu den Erwachsenen gleichermaßen.

Regeln setzen zwar Grenzen, geben den Kindern aber gleichzeitig Orientierung und Sicherheit.

 

Wichtige Regeln können sein:

  • Spielsachen werden nach dem Spiel wieder aufgeräumt
  • Spielsachen werden nicht zerstört
  • Spielsachen werden einem anderen Kind nicht weggenommen
  • es wird nicht geschlagen
  • beim Essen wird am Tisch sitzen geblieben

 

Rituale sind feste, sich wiederholende Handlungen und strukturieren den Tagesablauf des Kindes. Das Kind lernt mit der Zeit, wie die Tagesstruktur aufgebaut ist und kann sich auf wiederkehrende Eckpunkte verlassen und einstellen.

Es muss aber nicht immer etwas großes oder wichtiges sein, um daraus ein Ritual zu machen.

  • Wasch- und Körperpflegerituale
  • Abschieds- und Begrüßungsrituale
  • das gemeinsame Essen am Tisch
  • die Vorlesestunde
  • jedes Kind bekommt eine eigene kleine Geburtstagsfeier

 

 

Hygiene

 

Kinder und Hygiene – wie viel ist gut, was schadet eher?

Kinder lieben Dreck und achten wenig auf Sauberkeit und Hygiene – zum Ärger und auch zur Besorgnis der Eltern.

Befürchtungen, dass sich ein Kind durch mangelnde Hygiene diverse Krankheiten einfangen kann sind allerdings meist unnötig.

Ein gewisses Maß an Sauberkeit muss natürlich sein, im Übermaß kann gerade die Hygiene im Umfeld krank machen.

Meine Wohnräume werden täglich von mir gesäubert und die Böden nass aufgewischt.

Auf Desinfektionsmittel werde ich nach Möglichkeit verzichten und kommen nur im Bad und auf der Toilette zum Einsatz.

Wichtig ist natürlich, das regelmäßige Händewaschen und ganz besonders vor dem Essen und nach dem Gang zur Toilette.

Das Zähneputzen nach dem Essen wird von mir überwacht und ich werde auch Hilfestellung dazu geben.

Kleinere Kinder werden vor dem Schlafen bzw. bei Bedarf frisch gewickelt und frisch gemacht.

Ältere Kinder werden in regelmäßigen Abständen von mir an den Gang zur Toilette erinnert.

Jedes Kind besitzt sein eigenes Lätzchen, sowie ein eigenes Handtuch und Waschlappen.

Nach Gebrauch werden diese von mir gewaschen und wieder zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

Mein geplanter Tagesablauf

 

06:00Uhr – 09:00Uhr                           Ankunft der Kinder

09:00Uhr – 09:30Uhr                           gemeinsames Frühstück

09:30Uhr – 11:30Uhr                           gemeinsames Spielen, basteln, Spaziergang

11:30Uhr – 12:00Uhr                           Freispiel und Vorbereitung des Essens

12:00Uhr – 12:30Uhr                           gemeinsames Mittagessen

12:30Uhr – 14:00Uhr                           Hygiene und Mittagsruhe

14:00Uhr – 15:00Uhr                           Freispiel

15:00Uhr – 15:30Uhr                           Zwischenmahlzeit(Obst, Gemüse, Joghurt)

15:30Uhr – 18:00Uhr                           Spielen, basteln, singen, Spaziergang

 

 

Bis 18:00Uhr sollte das letzte Kind abgeholt sein!

Sonderregelungen können natürlich separat vereinbart werden.

 

 

 

 

 



Ernährung während der Betreuung

 

Essen und Trinken sind Grundlagen für Gesundheit und Wohlbefinden.

Das Ernährungsverhalten ist ein zentraler Bestandteil des Lebensstils.

Dieses Verhalten wird wesentlich in den ersten Lebensjahren erlernt und geprägt.

Wir kochen jeden Tag frisch und legen großen Wert auf eine gesunde, abwechslungsreiche und kindergerechte Ernährung.

Bei unseren gemeinsamen Einkäufen lernen die Kinder verschiedene Lebensmittel kennen und zu Hause dürfen sie auch gerne bei der Zubereitung des Essens helfen.

Verschiedene Obst- und Gemüsesorten, sowie Joghurt und Müsli stehen für die Kinder als Zwischenmahlzeit immer bereit.

Als Getränke stehen den Kindern Milch, Wasser, ungesüßter Tee und Schorle zur Auswahl.

Auch hier werde ich auf Wünsche der Eltern natürlich nach Möglichkeit eingehen.

 

 

                           

 

 

 

 

 

 


Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Viele Konflikte lassen sich vermeiden, oder schnell aus dem Weg räumen, wenn ein offener und vertrauensvoller Umgang zwischen Eltern und der Tagesmutter besteht.

Beide Seiten sollten sich gegenseitig unterstützen und als Verantwortungsgemeinschaft zusammen arbeiten.

Wichtig dafür sind regelmäßige Gespräche, Austausch von Erfahrungen, Anregungen aber auch offene, konstruktive Kritik.

Sollten Sie beim Lesen meines Konzeptes den Gedanken gefasst haben, dass ihr Kind bei mir gut aufgehoben ist, dann nehmen Sie mit mir doch einfach mal Kontakt auf.

Ich freue mich auf Sie und natürlich auch auf ihren kleinen SCHATZ.

 

Herzliche Grüße

Ihre Tagesmutti  Bea Speer